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BIM

“Baustoffe 4.0": Ein Rückblick auf unsere Reise durch die digitale Transformation

Die Zukunft der Baubranche ist digital, nachhaltig und datengetrieben, genau wie unsere Reise.


Stellen Sie sich vor, Sie bereiten eine große Reise vor - die Koffer sind gepackt, die Route steht und die Aufregung ist groß. Genau dieses Bild spiegelt unsere Reise der digitalen Transformation in der Baubranche wider. Diese Reise haben wir Anfang Juni gestartet - mit an Bord unserer "Baustoffe 4.0"-Expedition waren rund 30 Hersteller von Baustoffen und Bauprodukten. Wie bei jeder guten Reise möchten wir unseren Reisebericht mit Ihnen teilen. Für alle, die nicht dabei gewesen sind. Setzen Sie sich also, schnallen Sie sich an und fahren Sie mit uns in die Zukunft der Baubranche bis 2025.

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Einstiegspunkt: Eine Reise durch Keynotes

Unsere Expedition begann mit mehreren Keynotes. Hanna Huber, Teamlead Innovation Management bei Drees & Sommer, machte den Anfang und zeigte leidenschaftlich, wie die Digitalisierung die Herangehensweisen und Möglichkeiten in der Baubranche neu definiert. Dr. Thomas Schlenker, Senior Vice President und CDO von Schüco International KG, und Andreas Göppel, Geschäftsführer der Heinze GmbH, beleuchteten anschließend zusätzliche Aspekte dieser digitalen Reise. Schlenker hat auf die entscheidende Rolle detaillierter, digitaler Bauproduktdaten und Nachhaltigkeitsdaten hingewiesen. Andreas Göppel von Heinze wiederum unterstrich die Notwendigkeit einer zentralen Datendrehscheibe und neutralen Datenplattformen. Nur so könne die Transformation der Baubranche unterstützt und navigiert werden.

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Die Route durch den EU Green Deal: Dr. Peter Mösles Ansicht zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Ein weiteres Highlight unserer Keynote-Reise ist der Vortrag von Dr. Peter Mösle gewesen, Geschäftsführer der EPEA GmbH – Part of Drees & Sommer. Mit seiner Expertise führte er uns durch die gesetzlichen Regelungen des EU Green Deals und den aktuellen Stand in Sachen Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie. Dr. Mösle hat deutlich gemacht, dass digitale Transformation und Kreislaufwirtschaft untrennbar miteinander verwoben sind. Nur wenn die Produktdaten richtig bereitstehen, lässt sich die Nachhaltigkeit und Transparenz von Baustoffen verbessern. Bis 2025, so seine Prognose, wird die Kreislaufwirtschaft das dominierende Thema im Gebäudebereich sein - mit CO2-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus und Kreislauffähigkeit als Schlüsselindikatoren.

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Dr. Mösle schloss seinen Vortrag mit einem klaren Appell: Hersteller von Baustoffen und Bauprodukten müssen sich auf den Übergang zur Kreislaufwirtschaft im Gebäudebereich vorbereiten. Dazu gehören folgende 3 Schritte:

  1. Die Identifizierung des aktuellen Standes;
  2. Eine Gap-Analyse um Unterschiede zwischen aktuellen und künftigen Anforderungen zu erkennen;
  3. Sowie die digitale Erfassung von Produktinformationen und Umweltdaten.

Die steigende Datenflut im Zuge von Nachhaltigkeitsbemühungen stellt immer größere Anforderungen an das Datenmanagement der Industrie. Hier wird die Notwendigkeit für effiziente PIM-Systeme deutlich. PIM-Systeme bilden laut Mösle das Fundament, um anstehende Herausforderungen zu bewältigen. Sie ermöglichen, die Zukunft der Baubranche nachhaltig zu gestalten.

Der Blick aus der Architekten-Perspektive: Die Bedeutung digitaler Bauprodukte

Marit Fuchs, eine erfahrene Planerin im Integrated Design-Team bei Drees & Sommer, lenkte in ihrem Vortrag den Fokus darauf, wie wichtig korrekt bereitgestellte digitale Bauproduktdaten sind. Sie betonte: Planer und Architekten sind auf herstellerspezifische Produktdaten aus der Industrie angewiesen, um die Potenziale der digitalen Planung in CAD zu heben. Laut Fuchs bieten Baustoff- und Bauproduktehersteller immer noch zu wenige digitale Bauprodukte an, die sich in der CAD-Planungung wirklich mehrwertig einsetzen lassen. Und: Selbst wenn BIM-Objekte von der Industrie bereitgestellt werden, erfüllen sie oft nicht die Bedürfnisse der Planer. Warum? Weil sie beispielsweise mit geometrischen Daten überladen sind oder im falschen Datenformat angeboten werden. Dadurch kommen sie im digitalen Zwilling kaum zum Einsatz. Fuchs demonstrierte ihren Planungsprozess in Revit und zeigte, wie sie mit dem BIM-Plugin von BIM & More Metronome, der BIM-Bibliotheksmanagement-Lösung von Die Werkbank IT GmbH, auf BIM-Objekte aus der Industrie zurückgreift und die für den jeweiligen Planungsstand relevante Informationen abruft.

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Fuchs betonte die Bedeutung von BIM & More als Middleware-Lösung. Denn diese managt und optimiert den Informationsfluss zwischen den Produktinformationssystemen (PIM) der Hersteller und den Planungsprogrammen der Architekten.

Wenn Daten bedarfsgerecht aufbereitet sind, lassen sich Bauproduktdaten effektiv nutzen. Das verbessert die Planungsqualität und Kosteneffizienz. Die Architekten zeigte, wie sie über das BIM & More Plugin nicht nur die Kreislauffähigkeit berechnet, sondern auch den CO2-Fussabdruck mitsamt der Ökobilanzierung. Und zwar über den gesamten Lebenszyklus einer Gebäudeplanung und einzelnen Produkten im Planungsprozess. Hersteller, die Planern ihre Baustoffe und Bauprodukte über die Middleware BIM & More zur Verfügung stellen, werden automatisiert mit Nachhaltigkeitsdaten nach dem Cradle to Cradle Designprinzip ergänzt. Architekten können ihre Produkte dann in allen relevanten Berechnungen berücksichtigen.

Middleware: Das Zusammenspiel von PIM-Systemen und BIM-Infrastrukturen

Letzter Halt: Matthias Uhl, CEO der Die Werkbank IT GmbH, unterstrich in seiner Keynote die entscheidende Rolle effizienter Produktdatenbereitstellung für Building Information Modeling (BIM) und nachhaltiges Bauen. Er konnte überzeugend schildern, dass sich alle Szenarien der kommenden Jahre für Hersteller nur mit einem sauberen Stammdatenmanagement bewältigen lassen, insbesondere einem Produktinformationsmanagement (PIM)-System. Die Themen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft beschleunigen diesen Trend. Uhl ist überzeugt, dass es Herstellern nur mit einer Single Sourcing-Strategie gelingen kann, Daten effektiv, nachhaltig, kosteneffizient und mehrwertig Planern und Architekten bereitzustellen.

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Uhl stellte jedoch in Frage, ob das PIM-System die einzige Datenquelle für BIM sein kann. Er machte deutlich, dass die spezifische Informationsaufbereitung, die für BIM benötigt wird, über das hinausgeht, was ein PIM-System leisten kann. Dazu gehört, dass die Daten im richtigen Format bereitgestellt werden, Verkapselungen im Datenmanagement um jeden Preis vermieden werden. Auch die geometrische (LOG) und informative (LOI) Detailtiefe ist entscheidend und dass Alphanumerik und 3D-Daten getrennt vorliegen. Für internationale Produktportfolios müssen BIM-Daten zusätzlich in der richtigen Sprache und mit den jeweils richtigen nationalen Informationsumfängen vorliegen.

Hier kommt die BIM-Infrastruktur ins Spiel, die als Middleware zwischen PIM-System und BIM/CAD-Software fungiert. Die von Die Werkbank IT GmbH entwickelte BIM-Infrastruktur BIM & More erfüllt all diese Anforderungen. Sie erlaubt eine effektive und effiziente Produktdatenübergabe. So lassen sich die Eigenschaften gemäß des Industry Foundation Classes (IFC) Standards verwalten. Obendrein wird die Datenhoheit bis zur Datenübergabe an die Industrie gewahrt.

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Insgesamt betonte Uhl immer wieder, dass die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Kombination die Karten neu mischen werden. Flexible, agile Unternehmen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, können hier ihre Chance ergreifen und das zu ihrem Vorteil nutzen. Die BIM-Lösung BIM & More Orchestra erweist sich als wirksames Werkzeug auf diesem Weg zu mehr Effizienz und Nachhaltigkeit.

Die Reise geht weiter

Ähnlich wie bei einer aufregenden Weltreise war auch unser Event "Baustoffe 4.0" nur eine Etappe auf dem langen Weg der digitalen Transformation in der Baubranche. Wie jeder erfahrene Reisende weiß, bleibt die Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg. Daher sind die richtigen Werkzeuge - in diesem Fall PIM-Systeme und BIM-Infrastrukturen - unerlässlich, um uns bei unserer weiteren Reise zu unterstützen.

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Die Zukunft der Baubranche ist digital, nachhaltig und datengetrieben, genau wie unsere Reise. Mit diesem Bewusstsein und dem richtigen Gepäck können wir nun die nächste Etappe antreten. Auch bei der digitalen Transformation gilt: Der Weg ist das Ziel.

 

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